gesucht…gefunden…
Auf der Suche nach (Um)Wegen mein kreativ-idealistisches Ego unterzubringen und wachsen zu lassen, verknüpften sich nicht ganz zufällig die alten Verbindungen wie von selbst zu einem immer fester werdenden Band. Seit einigen Jahren, spätestens aber seit den ersten Aufnahmen zu "Tension" (2003) ist die Beziehung zu Plasmic Ocean eine ganz besondere. Oft nicht ganz definierbar für mich und zwischenzeitlich von Denk- und Ansichtsturbulenzen geprägt, faszinierten mich immer wieder einzelne Wellen dieses musikalischen Ozeans. Ganz vorn dran steht eine unvergleichliche Energie, die aus der tiefsten 70er Rock’n Roll-Hölle emporgestiegen zu sein scheint und sich mit tonnenschwerem Druck auf einen legt. Irgendwie ist es das gleiche Gefühl, das mir seit vielen Jahren innewohnt. Vielleicht soetwas wie eine Seele, die, aus tausend Stahlseilen bestehend, sich für einige Momente zu einem ineinander verwobenen Strang, einem Ganzen verbindet. Nach jahrelangem und anhaltendem Kampf um Produktivität in meinem eigentlichen Herzprojekt Black Shark Said und permanent damit verbundenen Sinnfragen und Dauerzweifel, habe ich irgendwie zum ersten Mal das Gefühl ebensoviel aufnehmen wie abgeben zu können. Ein Meer an Potential! Aggression, Seele, Emotion, Feuer, Eleganz…alles ohne aufgesetzte Mimen. Seit einigen Wochen proben wir nun. Was sich gerade musikalisch entwickelt übertrifft meine Erwartungen. Synthiesounds in Plasmic Ocean, das ist bewußtes "Rahmen sprengen".
Was steht an: Ich sein - Wir sein, Dimensionen schaffen, kompromisslos mucken, mit Herz und Kopf. Live die Leute wegfegen, Face to Face mit Fränk fette Unisono-Riffs spielen, Peter einfach nur zuhören :-)…that’s it!!
Auf lange und ergiebige Zusammenarbeit in der P.O. Family
cheeers, PI
28. June 2006
Plasmic Ocean & der Gig in Basel
Die ersten frühsommerlichen Boten heißen uns wilkommen. Wein in Scharen, unkontrollierte Höhenflüge und der Genuß des freien Falls in wilder Manie. Beim erneuten Eintauchen in die Atmosphere fühlen wir, dass wir noch leben. Basel stand auf dem Programm. Keiner von uns war sich sicher ob sich der Auftritt für uns überhaupt in irgendeiner Weise lohnen würde. Wir packten unseren Krempel und machten uns schließlich in den frühen Samstagmorgenstunden auf den Weg. Während Sören (unser technischer Support und unsere moralische Stütze) es sich mit Andreas im Cockpit des T4`s bequem gemacht hatte, um uns zunächst über den Asphalt zu buxieren, machten es sich Frank, Mark und ich mit ausgestreckten Beinen in den hinteren Reien des Busses bequem. Nach einigen Stunden (ca. 7), in denen wir uns mit "Zakk Wild" und ein paar Bierchen weiter bei Laune hielten, wurden wir schon mit großer Erwartung im deutsch-schweizerischen Grenzraum erwartet. In Basel stand ein Gig mit der wirklich erstklassigen Band Imago bevor. Selten konnte man einer Frau so viel Gänsehaut abgewinnen. Lena, die überzeugende junge Sängerin der Band schaffte es."Wat für ‘ne kleene Rockröhre, Rock on Baby". Unser eigener Auftritt war O.K., die Stimmung passte und wir wurden vom Besitzer des Clubs gut versorgt. Danke nochmal! Die Besucherzahl sprengte zwar nicht gerade den Rahmen, aber im Großen und Ganzen war dieser Ausflug absolut wichtig für die Band, ihre Charaktere und ihre Instrumente. Die Schlafunterkunft bestand aus einem Zimmer mit Regal. "Hoi!" Mit viel Bier konnte man es sich prima auf dem Boden bequem machen. Bevor wir am nächsten Tag die Heimfahrt zurück nach Hause antraten, konnten wir es uns nicht nehmen lassen absolut entspannt noch einmal einen Spaziergang in die Schweiz zu unternehmen, um dann nach 9 Stunden Fahrt und einigen Staus erschöpft wieder in unserem tristen Chemnitz einzutrudeln. Fazit: Bestes Wetter, angenehme Momente, Rock’n Roll, ‘ne Menge Bier und wir mittendrin. Fein! :-).
25. June 2006
***15.06.2006***
Wie ihr seht haben wir unsere Homepage nochmals überarbeitet.
Für die, bei denen die sämtlichen Flash-Animationen nicht laufen “Sorry!!!”,
wir sind schließlich Musiker und keine Mediengestalter, evtl. finden wir noch alternative Möglichkeiten für die Einstellungen, doch momentan scheint es unmöglich zu sein für all die unterschiedlichen Browser einen Kompromiss zu finden. Für die jenigen die Flash ablehnen, können wir schon gar nichts machen.
Ach ja, bevor wir es vergessen: alle die den Newsletter abonniert haben oder es noch wollen, tragt bitte nochmals Eure Email Adresse ein. In der Phase des Überarbeitens sind ärgerlicherweise alle Adressen abhanden gekommen. “Your welcome!”
15. June 2006